INFORM Software steuert die Materialanlieferungen in den drei Škoda Werken

Nach erfolgreichem Einsatz des LKW Steuerungssystems SyncroSupply in der Volkswagen Group bei Audi in Ingolstadt, Györ und Neckarsulm, sowie bei Volkswagen in Kassel, Salzgitter und Wolfsburg soll diese Lösung nun auch bei Škoda in Tschechien zum Einsatz kommen.
Dort werden an den Standorten in Kvasiny, Mladá Boleslav und Vrchlabí die Škoda Modelle Roomster, Superb, Fabia und Oktavia sowie demnächst das neue Modell Yeti produziert. Ziel ist es noch bis Ende des Jahres, das bei VW unter dem Namen LKWcontrol laufenden System, in allen drei tschechischen Standorten einzusetzen um möglichst schnell viel Einsparpotential zu heben.

Neben den bewährten Funktionsmerkmalen werden die Škoda-Steuerungssysteme auch einige Neuheiten aufzeigen, wie z.B. die Integration des Werkschutzes in SyncroSupply mit Funktionen wie Auswahl einiger LKW zur Kontrolle vor Verlassen des Werkes sowie Dokumentation der Einfahrt und Ausfahrt per Webmaske. Außerdem werden in dem Škoda-Werk Vrchlabí JIT (Just in Time) und reguläre LKW auf dieselben Ladestellen gesteuert. Die Spediteure haben auch für Škoda die Möglichkeit, auf der VW Internet-Plattform www.vwgroupsupply.com ihren Anlieferungs- Wunschtermin anzumelden. Anhand der Anfragen koordiniert und optimiert das System die Zeitfenstervergabe für die Ladestellen.

Das Jahr 2009 wird dann ganz für den weiteren Systemrollout an anderen Standorten genutzt werden. Hier haben bereits die Konzernstandorte Audi in Brüssel VW Bratislava in der Slowakischen Republik, wo z.B. der VW Touareg und der Audi Q7 gebaut werden, sowie das Werk in Poznan, Polen ihr Interesse angemeldet.

Eine zusätzliche Herausforderung für das Jahr 2009 wird die Ausrichtung von SyncroSupply auf das neue Logistikkonzept des Volkswagen Konzerns sein, um die Konzernstrategie möglichst effizient zu unterstützen.


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